Es gibt was Neues !

Es ist ruhig geworden auf meinem Blog … — doch das soll sich nun ändern!

Ich habe mich einem neuen Projekt gewidmet, dass sich ebenfalls wie hier auf dem Blog mit meiner Erkrankung dem Lipödem beschäftigt und gleichzeitig meine größte Leidenschaft vereint, dem Schreiben.Idee

Na schon jemand eine Idee worum es gehen könnte??
Wer sich in letzter Zeit mal auf meiner Facebook-Seite rum getrieben hat, kann sich vielleicht jetzt schon etwas zusammen reimen.

Ich mache es kurz und lasse die sprichwörtliche Bombe platzen:
ich habe mir vorgenommen in diesem Jahr noch, einen Roman zu schreiben mit und über das Lipödem.

Die ersten Seiten sind fertig getippt und die Geschichte entwickelt sich stetig weiter.
Es soll eine einfachere, lockere Alltagslektüre werden. Unterhaltungsliteratur. Belletristik. Wie auch immer ihr es mögen nennt.
Dabei soll es sowohl aufklärend, erklärend und unterstützend sein, anderen die Gedanken, Sorgen und Nöte dieser Erkrankung nahe bringen und dabei darf es natürlich auch nicht an einer ordentlichen Portion Humor fehlen.

Denn wie schon viele kluge Köpfe vor mir richtig festgestellt haben ist Lachen für jeden von uns sehr wichtig.
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
– (Christian Morgenstern, 1871 – 1914)
Lachen ist eine Macht, vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen
– (Émile Zola, 1840 – 1902)
Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.
– (Nicolas Chamfort, 1741 – 1794)
Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit.
– (Aristoteles, 384 – 322 v.Chr.)

Vorhaben

Den Entwicklungsprozess versuche ich hier nun wöchentlich zu dokumentieren. Angefangen von dem Hintergrund wie ich auf diese Idee kam, bis zur Entwicklung der Geschichte und der Charaktere, plots und alles drum herum was einen nunmal beschäftigt, wenn man versucht einen Roman zu schreiben.

Vielleicht werde ich sogar hin & wieder hier einzelne Leseproben veröffentlichen, um eure Meinung abzufragen und zu sehen wie sich mein Werk entwickelt.


Anders als erwartet und trotzdem super spannend das Ganze.

Ich hoffe, ihr seid genauso gespannt wie ich wohin diese „Reise“ führt und wie ihr über mein Projekt denkt, dürft ihr mir gerne in den Kommentaren verraten !

Bis bald & tschüssikowski,
signatur_100117

BLOGGEN | Ist Arbeit

bloggen-ist-arbeitDer nächste Zug von Gleis 12 geht heute um 16:08 Uhr, alle bitte einsteigen!

Hallo & herzlich willkommen zurück auf meinem Blog.

Wie ich schon vor einiger Zeit angekündigt hatte, wird sich hier so manches allmählich ändern. Angefangen vom Content bis hin zur Sprache.
Angefangen hatte ich meinen Blog als Beauty & Fashion Plattform, wo ich einiges aus meinem Schminktäschchen und meiner Taschen-Sammlung vorgestellt habe. Das war toll. Das hat Spaß gemacht. Das soll sich auch nicht ändern. Zumindest nicht essentiell, nur die Dosierung wird anders. Wo vorher der Fokus drauf lag, wird jetzt nur noch eine Komparsen-Rolle zugeschrieben. Nicht immer. Denn es wird sicherlich auch Zeiten geben, in denen ich viele tolle Beauty oder Fashion items zeigen möchte.
Aber thematisch möchte ich mich anderen Inhalten mehr widmen.

Denn sind wir mal ehrlich: so ein Content ergibt sich nicht von alleine !!

Zuerst kommt die Themenfindung. Kann dauern, kann aber auch flott gehen.
Eine „First impressions“-Review ist natürlich schneller geschrieben als ein ausführlich recherchierter Beitrag. Selbst wenn man einfach nur einen Artikel reviewen möchte: woher kommt der? Genau, aus dem Einzelhandel. Kostet also Kohle. Ob nur ein paar Cent oder direkt ein paar hundert Euro – wurscht. Es kostet einfach Kohle. Geld das man investiert für das Hobby.
Doch auch vorher kann es einfach manchmal Dürreperioden geben in denen man nicht einmal was worüber man als nächstes schreiben möchte.
Hat man aber ein Thema, folgt die zeitlich Planung und Recherche. Das Vorbereiten, Erstellen, Zusammenstellen und Nachbearbeiten bis man endlich den Publizieren-Button klicken kann.
Bis dahin ist es nämlich ein langer Weg …

Schauen wir den Fakten ins Auge:
Bilder schießen sich nicht mal in 10 Minuten. Ok. Doch. Man kann Bilder in 10 Minuten schießen. Auch in weniger. Ist aber meistens nicht der Fall.
Nicht jedes Bild ist dann auch ein money shot.
Meistens macht man ganz viele Fotos von ein und dem gleichen Objekt aus verschiedenen Winkeln, mit unterschiedlichen Lichteinstellungen und Hintergründen, diverse Deko und Drapierung bis plötzlich die Kamera schreit: Speicherplatz voll !!

Dann kommt noch die Auswahl, Retusche und allgemein einfach Bildbearbeitung anschließend.
Wer das professionell macht oder auch „nur“ semi-professionell ausprobiert hat, der weiß wie viel Zeit gute Bildbearbeitung einfach kostet.
Selbst wenn man die Bildauswahl eingegrenzt und man schon ein gutes Händchen beim Fotografieren bewiesen hat, bleibt einfach der Feinschliff der Zeit frisst.
Insbesondere mit professionellen, guten Programmen sind die Möglichkeiten wirklich schier unendlich und man kann einfach so viel damit machen, dass man sich auch gerne mal darin verliert. Und auch das kostet Zeit. Fakt.

Und plötzlich 1-3 Stunden später sitzt man dann am Schreibtisch und braucht noch ein paar nette Worte zu den tollen Bildern die man zuvor auf dem Desktop gespeichert hat.
Sicherlich nicht auf jedem Blog der Fall. Es gibt auch genug Blogger die frei nach dem „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“ ihren Content gestalten. Aber die meisten von uns wollen doch auch noch ihren Senf in Worten dazu geben.
Also weiter geht es mit der Schreiberei.
Meistens fließen die Worte aus den Fingern in die Tastatur und auf das digitale Blatt. Doch auch hier möchte man die passende Wortwahl finden, das richtige stilistische Mittel nutzen und einfach einen Lese-Genuss kreieren. Für Auge & Hirn.

Viele Stunden später, das Speichervolumen ist aufgezehrt, der Computer kocht und endlich ist ein Blogpost geboren.

Sicherlich sind meine Ausführungen jetzt überspitzt. Ganz bewusst.
Denn dank dem guten Flow-Empfinden kommt einem das Ganze gar nicht so schlimm vor. Man macht es ja gerne. Es ist schön. Erfüllend. Toll.
Aber die Realität zeigt ein anderes Bild.
Man investiert viel und bekommt häufig nur wenig zurück. So siehts’s aus.


Fazit

Bloggen kostet Zeit. Bloggen kostet Geld. Bloggen ist Arbeit.

Ein viel und kontrovers diskutiertes Thema. Die Meinungen gehen hier weit auseinander und das ist auch gut so. Jedem seine Meinung, ohne Wertung.
Für mich persönlich ist das Bloggen aber nunmal Arbeit, die viel Zeit, Hirnschmalz und Herzblut benötigt. Meine monetären Investitionen halten sich da in Grenzen.
So etwas rockt man (meistens) nicht einfach auf einer Arschbacke ab, wenn man an sich selbst gewisse Ansprüche stellt.
Und dafür das es nur ein Hobby ist für viele, wird es einfach zu wenig wertgeschätzt.

Man darf nicht vergessen, dass es daneben so viel Anderes gibt, das unserer Aufmerksamkeit bedarf. Wichtigere Dinge.
Denn so lange das Bloggen nicht mein Konto füllt und meine Rechnungen zahlt, ist und bleibt es einfach Nebensache. Hobby. Spaß. Passion. Trotzdem Nebensache.
Das Leben ist halt kein Kindergeburtstag & als Erwachsener muss man nunmal Rechnungen bezahlen, geht arbeiten, vielleicht sogar auch noch on top studieren, man führt ein Privatleben, hat Hobbies (neben dem Bloggen) und wenn dann noch Zeit ist – soll man sich selbst nicht vergessen.

Ich beneide niemanden, dass er/sie das besser hinbekommt als ich. Ich freue mich für sie. Denn es ist doch klasse, wenn jemand alles gewuppt bekommt ohne viel Stress. Das ist doch einfach nur schön.
Doch bei mir läuft das eben nicht so. Das weiß ich nicht erst seit gestern.
Aber genau deswegen muss man nunmal hier und da anpassen. Veränderungen vornehmen. Das Lot neu setzen.
Jeder macht das. Das ist gut. Das ist gesund. Das braucht man, um seinen Horizont zu erweitern.


Das soweit von mir. Für einige klingt das jetzt vielleicht nach Mimimimi, Jammern auf hohem Niveau, andere verstehen mich sicherlich gut. Alles Auslegungssache.
Aber ich fand, das musste einfach mal gesagt / geschrieben werden und der „alles so prima & toll und ich pupse Glitter als Blogger“-Schleier muss hier einfach gelüftet werden.

Definitiv nichts Neues. Ganz klar bin ich nicht die Erste die darüber Tacheles spricht.
Aber es ist nötig. Für mich. Für andere da draußen im WWW.
Und ich hoffe einfach, dass das Bewusstsein über die Ernsthaftigkeit des Bloggens präsenter wird und es sich positiv weiterentwickeln wird / kann / soll / muss.

In diesem Sinne: tschö mit ö !

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