NEU im Kino | SMS für dich …

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Der Filmtitel ist Programm: in 107 min. wird uns gezeigt, dass ein paar SMS nicht einfach in der Weite des Datenraums verschwinden, sondern irgendwen erreichen… – die Protagonistin Clara schreibt SMS an ihren verstorbenen Verlobten, um die Trauer besser zu verarbeiten und der nichts ahnende Sport-Journalist Mark erhält sie. Und plötzlich steht die Welt für beide Kopf wegen ein paar kleinen Textnachrichten.

Der Film in einem Satz zusammen gefasst: das Leben geht weiter.

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Clara liebt ihren Verlobten Ben über alles. Die beiden sind jung, die beiden sind verliebt, die beiden sind glücklich – bis Ben stirbt. Clara verliert nicht nur ihn, sondern auch ihre Freude am Leben und trauert jeden Tag um Ben und das auch noch 2 Jahre später.

Die Geschichte einer großen Liebe könnte man über diesen Film bzw. die Romanvorlage von 2009 sagen, aber eigentlich geht es eher darum, dass das Leben meistens mehr als einen Plan B für einen bereit hält. Für die Protagatonistin Clara bedeutet das zum Beispiel: zurück nach Berlin, ab in eine WG mit der (besten?) Freundin Katja und unverhofft raus aus dem Kreativ-Loch und zurück rauf auf die Karriereleiter.


Fazit

Ein wirklich schöner Film mit tollen Bildern, klasse Musik und einer herrlich jungen Besetzung.
Den direkten Vergleich dieses herrlichen Films mit amerikanischen RomComs finde ich jedoch etwas vermessen – so viel Ehrlichkeit muss sein. Hinter Hollywood Produktionen steht doch meist ein doch deutlich größeres Budget, was man nunmal auch in der Umsetzung sieht. Es ist nochmal ein anderes Level von feel-good-Kino als wir es (bisher) in deutschen Produktionen sehen. Doch rein vom „Gefühl“, das nach dem Film bleibt, kann SMS für dich… ganz klar in der internationalen RomCom-Liga mitspielen.

Auch wenn der Film mehr als vorhersehbar ist, gibt es für mich keine Längen in dieser Film, wie es gerne mal in einem solchen Mix aus Drama / Komödie / Romanverfilmung vorkommt. Die Besetzung besteht aus fast ausschließlich bekannten Gesichtern der deutschen Film & Comedy-Welt. Palina Rojinski, Katja Riemann, Tom Beck, Cordula Stratmann und Samuel Finzi, um nur ein paar zu nennen.
Karoline Herfurth hat wirklich sehr gute Arbeit geleistet mit ihrem Debüt als Regisseurin und ich freue mich wirklich darauf, sollte sie da in nächster Zeit / den nächsten Jahren den Regiestuhl wieder besetzen wollen. Ganz klar Daumen hoch dafür!

Kleiner Downturner für mich: die Auftritte von Enissa Amani
Immer wieder quietscht sie über die Leinwand und glänzt mit mehr oder weniger guten Schauspielleistungen. Auch wenn die Fan-Gemeinde vielleicht stimmt, muss man ja nicht alles mitnehmen was da kommt, Frau Amani.


Das von mir, sagt mir gerne wie ihr den Film fandet? Oder ob ihr ihn noch sehen wollt?
Von mir gibt es nächste Woche schon die nächste Film-Review, bis dahin.

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