Krampus (2015)

Krampus

Zusammenfassung:
Der kleine Max Engel wünscht sich nicht viel mehr als ein schönes Weihnachtsfest mit seiner Familie. Leider ist das nicht einfach, wenn alle den Glauben an Weihnachten verloren haben. Übel wird es dann nur, wenn deine Wünsche nicht direkt an den Weihnachtsmann gehen, sondern an seinen „Schatten“, den Krampus.
Denn anders als der Weihnachtsmann, bringt der Krampus keine schönen Dinge, sondern bestraft die unartigen Kinder – egal ob groß oder klein…

Weihnachten heißt Stress pur – auch für die Familie Engel. Auch für Tom, seine Frau Sarah und die beiden Kinder Beth und Max ist Weihnachtschaos pur vorprogrammiert. Denn nicht nur Tom’s Mutter (die nur „Omi“ genannt wird) feiert mit den vieren, sondern auch Sarah’s Schwester Linda, ihr Mann Howard und den vier Kindern Stevie, Jordan, Howie Jr. und dem Baby. Leider bringt Linda direkt auch noch Tante Dorothy mit, die von Anfang an schlechte Laune verbreitet.
Generell kann kaum jemand erwarten, dass Weihnachten wieder vorbei ist. Als dann auch noch Max der Glaube an Weihnachten zerstört wird, ist der Weg gebahnt für den Krampus ….
Der in der Nacht einsetzende Schneesturm mit Stromausfall ist erst der Anfang einer mehr als ungemütlichen Zeit. Während das alle anderen in helle Aufregung versetzt, wird Omi plötzlich ganz apathisch und scheint eine grausame Vorahnung zu haben.

ACHTUNG – SPOILER ALARM

Und alle sind tot! So scheint es zumindest. Omi opfert sich freiwillig dem Krampus, Beth wurde schon direkt am Anfang eliminiert und  Howard und seine Kinder sind sowie so nur Kanonenfutter für die grausamen Schergen des Krampus. Obwohl alle am Ende doch zusammen arbeiten, zusammen kämpfen und das irgendwie zu einer Art „Familiensinn“ führt, haben alle einfach keine Chance gegen die mordlustigen Lebkuchen-Männlein, brutalen Elfen und blutdurstigen Springteufel. Am Ende wirft der scheinbar erbarmungslose Krampus dann sogar den kleinen Max einfach in den Höllenschlund. Ende. Nein, nicht ganz. Denn plötzlich wacht Max auf und es ist der Weihnachtsmorgen, die Welt ist in Ordnung und alles war wohl nur ein richtig übler Traum. Unten im Wohnzimmer sitzt bereits die ganze Familie gesund & fröhlich beisammen und alle warten nur auf Max, damit die Geschenke ausgepackt werden können. So weit, so gut. Wenn Max nicht als Geschenk eine „Gruß vom Krampus“-Glocke auspacken würde. Denn plötzlich ist ihm und allen anderen klar: das war leider doch kein Traum.

 SPOILER Ende

Fazit

Ein wirklich ganz netter Film, der aber nicht unbedingt im Kino angeguckt werden muss. Eher ein   Couch-Movie den man ganz entspannt Zuhause schauen kann, wenn er im free-TV läuft. Man erkennt die klassischen Weihnachts-Symbole schnell wieder und es ist einfach mal eine andere Sicht auf Weihnachten. Dabei wurde definitiv in liebevolle Details investiert (des Krampus‘ Helferlein), obwohl andere Sachen irgendwie dann auf der Strecke geblieben sind, habe ich das Gefühl. Ansonsten hatte ich einfach mehr Grusel, mehr Horror, mehr üble Schreck-Momente erwartet. Die Erwartungen waren da doch höher. Deshalb gibt es dafür ganz klar einen Stern Abzug.
Einen weiteren Stern Abzug gibt es einfach für all die Kleinigkeiten, die m.M. nach auf der Strecke blieben bzw. Fragen die zwar aufgeworfen, aber offen blieben bis zum Schluss. Ich sage nur: Schneemänner-Armee?!

Also ich finde das ist ein ganz witziger Vor-Weihnachtsfilm für „die Großen“, an den man einfach nicht zu hohe Erwartungen haben darf. Horror-Komödie kann ich als Kategorisierung daher gut nachvollziehen. Hinsetzen, genießen, etwas gruseln und wer lieber Hardcore-Horror will schaut einfach etwas anderes!

Sternchen Skala

Release: 03. Dezember 2015
Länge: 98 min.
FSK 16

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